Die Rolle von Pundits im US-amerikanischen Wahlkampf: Rahmen und erste Teile des Korpus

In einer ersten Internetrecherche will ich nun meine ersten Ergebnisse mit euch teilen.
Ich habe hierzu natürlich die ersten beiden Debatten des U.S. Wahlkampfes herausgesucht:
Die erste Debatte findet ihr hier.

Die zweite Debatte findet ihr hier.

Diese beiden Punkte werden den Rahmen meiner Arbeit darstellen.


 
Durch Vergleich dieser beiden Debatten im Zusammenhang mit der in der Zwischenzeit stattfindenden Medienberichterstattung werde ich hoffentlich die Konsequenzen der medialen Kontrolle durch die Berichterstattung diskutieren können.

Welchen Nachrichtensender oder welche Show ich dabei genau in Augenschein nehmen werde, muss ich noch entscheiden.
Hier ist schonmal eine ganz interessante Studie zu den jeweiligen Rezipienten der Nachrichtenagenturen.

Demnächst werde ich mich auch mehr auf Fachliteratur zum Thema Rhetorik konzentrieren, um verifizieren zu können, auf welcher Grundlage die Newsanchors und Pundits ihre Bewertung der Debatte stützen.

3 Teile der amerikanischen Nachrichtenwelt habe ich unten einmal gepostet. Diese könnten mir beispielsweise als Korpus dienen.

Zum einen einen sehr aktuellen Beitrag von CNN, das sofort Wähler fragten, wer was gewinnt:

Das nächste ist eine direkte Analyse von Aljazeera, die direkt nach der Debatte das Geschehen bewerten.

Hier eine humoristische Art von Jon Stewart aus der Daily Show sich dem Thema zu nähern. Die Daily Show entfaltet durch eine satirische Betrachtungsweise auf Politik und die US-amerikanischen Medien einen großen Einfluss auf politische Meinungsbildung in den USA.

Falls ihr Ideen oder Fragen habt, bitte zögert nicht, das zu kommentieren. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Schöne Grüße
Michel Peters

2 thoughts on “Die Rolle von Pundits im US-amerikanischen Wahlkampf: Rahmen und erste Teile des Korpus

  1. Hi Michel!

    Das hört sich alles doch schon mal sehr vielversprechend und interessant an! 🙂

    Ich habe mich gefragt welches Modell medialer Kontrolle du dabei zu Rate ziehen möchtest.
    Hast du da schon konkretere Vorstellungen?
    Vielleicht würde bei deinem Thema das Modell von Müller in Frage kommen, weil sich dabei (vermutlich) sehr genau untersuchen ließe wo Kontrolle ausgeübt wird, über wen, über welches Medium, durch welche Sprachwahl etc.

    Nur so eine Idee 🙂

    Liebe Grüße,
    Alina

  2. Hallo Michel,

    ich habe einen Text gefunden, der sich mit der Nonverbalen Medienkommunikation während der Bundestagswahlen in Deutschland beschäftigt. Unter anderem geht der Autor, Hans Mathias Kepplinger, auf die optische Wahrnehmung im Wahlkampf, die Personenwahrnehmung von Politiker in Fernsehinterviews und auf die Zuschauerwahrnehmung ein. Vielleicht hilft er Dir ja weiter. Der Voll-Text ist online verfügbar.

    Liebe Grüße, Shirley